Eine kurze Geschichte zur Abteilung Tischtennis

Die Entwicklung des Tischtennissportes in Wallerstädten


Die SKG Wallerstädten - ursprünglich Hochburg des Hand- und Fussballes- erhielt 1963 unter dem damaligen 1.
Vorsitzenden Karl Seibert einen "kleinen Ableger", der seit dieser Zeit permanent um's Überleben kämpfen musste und
trotzdem zu beachtlichen Leistungen fähig war und ist: die Abteilung Tischtennis.
Bereits die Anfänge brachten Schwierigkeiten, die jedoch die Spieler der "ersten Stunde" nicht entmutigten: G. Gölz, H.
Rott, H. Rein!, K. Horst, C. Ferrari und als erster Abteilungsleiter Kurt Sturm trotzten den äusseren Schwierigkeiten ebenso wie der damals mangelnden Unterstützung des Vereins.

So musste bereits nach kurzer Trainingszeit im Saale des Gasthauses "Zur Krone" in den Turnraum der "Alten Schule" umgezogen werden. Nicht selten wurde dieser Saal kurzfristig anderweitig belegt, so dass wertvolle Trainingszeiten nicht zur Verfügung stand. Auch verbrachten die Spieler damals im Winter gezwungenermassen mehr Zeit mit dem Schleppen von Heizöl als mit Konditions- und sonstigen Trainingsübungen.

Das Gasthaus "Zum Römer" unterstützte unsere junge Abteilung durch die Zusage, im dortigen Saale ebenfalls trainieren zu können. So sah man dann auch öfters Spieler mit geschulterten Tischtennisplatten vom Schulsaal zur "Amsel" umziehen oder die Platten in einer naheliegenden Scheune deponieren. Das geschah manchmal zweimal in der Woche.
In dieser Zeit hatte sich jedoch auch Positives entwickelt. Die Abteilung bestand mittlerweile aus zwei Herrenmannschaften sowie zwei Jugendmannschaften "Männlich" und eine Jugendmannschaft "Weiblich".

Die 1. Herrenmannschaft hatte sich von 1964 bis 1969- JEDES JAHR EIN AUFSTIEG- von der C-Kiasse bis zur höchsten Kreisklasse A emporgespielt, 1969 berechtigte der 2. Platz in der A-Kiasse zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse. Dieser Triumph barg jedoch gleichzeitig den Zerfall der Abteilung "Tischtennis" in sich: Der Schulraum war zu klein für die Anforderungen der höheren Spielklasse, der Saal im "Römer" konnte nicht mehr benutzt werden. So gingen die Spieler geschlossen zur SG Dornheim.


Die "Wiedergeburt" unserer Abteilung Tischtennis erfolgte in der Spielrunde 1976 /77 mit acht Spielern. 1977/78 konnten bereits aus 13 Spielern zwei Herrenmannschaften gebildet werden. Auch hatte sich wieder eine Jugendabteilung mit drei Mannschaften (2 männlich, eine weiblich) entwickelt.
Dieser starke Aufwärtstrend - überwiegend auf den Bau der Sporthalle zurückzuführen - hält weiter an und lässt für die Zukunft optimistische Prognosen zu : drei Herrenmannschaften spielen mittlerweile in den Klassen C, B und A- wiederum konnte die 1. Herrenmannschaft die höchste Spielklasse des Kreises erreichen. Ausserdem erfolgte eine "Basisarbeit" mit einer Jugendmannschaft "männlich" und einer Jugendmannschaft "weiblich. Der starke Andrang von Kindern und Jugendlichen -teilweise aus den Reihen unserer Neubürger der Neubaugebiete -lässt mit Sicherheit 1980/81 weitere Mannschaften der Schüler und Jugendlichen entstehen.

Bleibt zu hoffen, dass diese Entwicklung auch Interesse bei Verein und Bevölkerung weckt, denn: Tischtennis ist ein
schöner Sport und einer Kulisse interessierter Zuschauer werden bei Heimspielen in unserer schönen Sporthalle mit
Sicherheit spannende Spiele geboten.

(Quelle: Festschrift zum 75jährigen Bestehens des SKG Wallerstädten - 1980)